Lebensqualität ist ein hohes Gut – Überlegungen aus dem Ofenbau-Alltag

Sind Komfortzone und Nachhaltigkeit kompatibel? Wie passt Lebensqualität dazu? Komfortzonen und Lebensqualität sind natürlich keine Normgrößen und werden individuell ganz unterschiedlich definiert.
In Bezug auf unsere Ofenbau-Branche wollen wir hier nicht auf die Tatsache hinaus, dass moderne Holzheizungen mit Wohlfühlqualitäten punkten. Als Ofenbauer feiern wir das ohne Wenn und Aber. Nüchterner betrachten wir, was damit für uns im Arbeitsalltag und für unsere Kunden unterm Strich einhergeht: Eng und streng sind die grundsätzlich begrüßenswerten Vorgaben und Abnahme-Checks, um Energie einzusparen und Emissionen zu reduzieren. Welchen Preis wollen wir für klimafreundliches Heizen bezahlen? Sind Umweltschutz und Wohn-Gesundheit auf Augenhöhe?

Aus der Praxis heraus werfen wir einen Blick auf Fragen, die uns von Kunden und Kollegen häufig gestellt werden.

Vom Wohlfühlen und von Lebensqualität

Als Ofenbauer beschäftigen wir uns jeden Tag mit Lebensqualität. Keine Frage: Ein moderner Ofen erhöht die Lebensqualität, weil er gesunde Wärme und Behaglichkeit bietet.

Unser Arbeitsalltag hat sich stark verändert. Heute mauern wir zum Beispiel kaum noch einen Feuerraum selbst, sondern benutzen industriell vorgefertigte, hochwertige Elemente. Wir müssen auch sehr viel penibler auf Vorgaben achten und immer auf dem neuesten Stand sein. Für uns bedeutet das, dass wir die gesetzlichen Regelungen in der Planung und bei

Ofen-Begriffe kurz und knapp

Was genau steckt hinter Ofen-Begriffen wie Drosselklappe, Schamotte oder Konvektionswärme? Was ist ein Pufferspeicher? Ein Ofen-Lexikon von A bis Z würde hier natürlich den Rahmen sprengen. Wir beschränken uns auf einige wichtige Ofen-Begriffe und erklären Ihnen bei Gelegenheit gerne, was sich dahinter verbirgt: Spätestens beim Abwägen, welcher Ofen-Typ zu Ihnen passt, begegnen Ihnen weitere Ofen-Begriffe.

Gut zu kennen – Fachbegriffe rund um Öfen

Brennraum: Hier findet im Kachelofen die Verbrennung statt. Brennräume können unterschiedlich ausgeführt sein: Grundöfen haben einen aus Schamotte gemauerten Brennraum, dessen Größe sich nach der Brennstoffmenge richtet. Der Brennraum von industriell vorgefertigten Einsätzen (Kamineinsatz, Holzbrandeinsatz usw.) kann auch aus Stahlblech oder Grauguss bestehen und mit Schamotte ausgekleidet sein.
Drosselklappe: Eine Metallklappe im Rauchgas-Verbindungsstück. Sie verändert den Querschnitt des Abgaskanals; mit dem Einstellen der Drosselklappe kann der Strömungswiderstand der Ofenanlage verändert und dadurch die Zugverhältnisse im Schornstein optimiert werden.
Grundofen: Das herkömmliche Kachelofensystem, für das lange Nachlegeintervalle von bis zu 12 Stunden und länger charakteristisch sind, außerdem große Speichermasse und milde Strahlungswärme. Der Grundofen ist in der Regel fest gemauert und aus keramischen Materialien gebaut.
Heizkamin (oft einfach nur Kamin): Ein Heizkamin funktioniert in etwa so wie ein Warmluftofen. Eine große Glasscheibe erlaubt eine gute

Ofentypen im Überblick

Welche Ofentypen sind am gebräuchlichsten, und welche Ofen-Bauweise passt zu welchen Zwecken? Soll es ein Kaminofen mit rascher Wärmeabgabe sein, ein gemauerter Kachelofen mit lang anhaltender Wärme im Wohnbereich oder ein vernetztes Heizsystem, das auch Warmwasser erzeugt? Wir unterstützen Sie bei diesen Fragen mit Fachwissen und Erfahrung. Wichtig für die Entscheidung für einen Ofentypen ist die persönliche Vorliebe, aber auch gegebene Fakten wie Platz, Raumbeschaffenheit, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und nicht zuletzt das vorhandene Budget.

Mit diesen Überlegungen kristallisiert sich unter der Vielfalt der Ofentypen der individuell passende Ofen heraus. Informieren Sie sich virtuell mit einem Rundgang durch unsere moderne Ofenausstellung in Sexau. Wir zeigen Ihnen eine große Auswahl an Ofentypen und unterstützen Sie gerne zu allen Aspekten von Kachel- und Kaminöfen.

Was für alle Ofentypen gilt: Vielfalt, Qualität und handwerkliche Sorgfalt

Die wichtigsten Kriterien zur Unterscheidung von Ofentypen sind die Heizleistung, die Wärmeabgabe- und Speicherung und der Holzverbrauch.

Moderne Kaminöfen (sogenannte „Schweden-Öfen) verfügen über beschränkte Wärmespeicher-Kapazitäten, bieten aber schnelle Wärme und eine gemütliche Atmosphäre. Außerdem benötigen sie wenig Platz, sind vergleichsweise unkompliziert installiert und auch für ein schmales Budget erschwinglich.

Kachelöfen sind dagegen Speicheröfen. Sie stehen seit Jahrhunderten für gemütliche und lang anhaltende Wärme, passen

Mit Holzöfen heizen – Tipps zum Brennstoff Holz

Holzöfen – Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen oder Pelletöfen – funktionieren nur dann optimal, wenn auch der zugeführte Brennstoff Holz die optimalen Merkmale aufweist. Holzart, Restfeuchte und Lagerung wirken sich auf den Heizwert, auf die Langlebigkeit der Anlage, auf das Budget und auf die Umwelt aus. Gründe genug, um einen Blick auf den Brennstoff Holz zu werfen.

Den eigenen Holzofen mit dem richtigen Holz füttern

Mit Holz kann effizient und günstig geheizt werden. Dazu sollten Ofenbesitzer einige grundlegende Fakten zum Brennstoff Holz kennen. Unabhängig von der Ofenart gilt, auf die Restfeuchte des Holzes zu achten und kein behandeltes Holz zu verwenden, dessen Chemikalien bei der Verbrennung freigesetzt werden. Auch Holzabfall mit Farben, Lacken oder Leim, Haushaltsabfälle wie Kartons oder Baustellenmüll gehören nicht in einen Holzofen. Eine Restfeuchte von 20 % ist das Maximum und kann mit einem Feuchtigkeitsmesser bestimmt werden. Ideal ist Holz, das etwa zwei Jahre trocken gelagert wurde.

Holzart, Brennwert, Feinstaub-Emissionen

Buche, Eiche, Esche und Birke sind die gängigsten Holzarten in Holzfeuerstätten. Sie gehören zu den schwereren Holzarten (bei gleichem Feuchtigkeitsprozentsatz) und haben damit einen höheren Brennwert als leichtere Holzarten wie Fichte, Linde oder Pappel. Leichte Holzarten lassen sich zwar leichter entzünden, verbrennen aber viel

Unsere Weihnachtsgrüße

Weihnachtsgrüße sind eine Geste der Aufmerksamkeit. In diesem außergewöhnlichen Jahr wählen wir die Worte und guten Wünsche für unsere Kunden und Geschäftspartner mit Bedacht. Krisen-Situationen lenken den Blick auf das Wesentliche: Wie wertvoll es ist, gesund zu bleiben, haben wir alle in diesem Jahr 2020 verstanden.
So wünschen wir Ihnen allen für das kommende Jahr 2021 zunächst Gesundheit. Wir wünschen Ihnen Normalität im besten Sinn, in Bezug auf Arbeit und Einkommen und auf eine freie Lebensgestaltung für einen erfüllten Alltag, als Quelle der Lebensfreude.

Alle Jahre wieder …

… ist eine Liedzeile, die in Bezug auf das lässt diesjährige Weihnachtsfest aufhorchen lässt.

Umso mehr wünschen wir Ihnen im Namen aller Mitarbeiter von Ofenbau Krauss von Herzen schöne Festtage über Weihnachten und Neujahr, gemütliche Stunden, viele Momente voller Genuss und einen guten Start ins neue Jahr 2021!

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und freuen uns darauf, Sie im kommenden Jahr mit unserem Fachwissen als Ofenbauer zu beraten und zu unterstützen.

Das Team von Ofenbau Krauss

Gerne beraten wir Sie zu allen Fragen rund um Kachel- und Kaminöfen. Als erfahrene Ofen-Bauer betreuen wir Kunden aus dem Raum Freiburg, aus dem Elztal und aus dem Raum

Ofen-Check – am 31.12.2020 greift die Bundesimmissionsschutzverordnung

Für einen Ofen-Check im Hinblick auf die Bundesimmissionsschutzverordnung wird es jetzt höchste Zeit. Zeigt das Typschild Ihres Ofens ein Datum zwischen dem 1. Januar 1985 bis 31. Dezember 1994, muss der Ofen bis spätestens 31. Dezember 2020 ausgetauscht oder saniert werden. So regelt es das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).

Ältere Öfen mussten bereits 2014 bzw. 2017 ausgetauscht werden. Von der Sanierungspflicht ausgenommen sind offene Kamine, Badeöfen, historische Kamine und Öfen (Herstellung oder Errichtung vor 1950), Grundöfen aus mineralischen Speichermaterialien, die an Ort und Stelle gesetzt werden sowie nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen mit einer Nennwärmeleistung unter 15 Kilowatt (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit).
Wir beraten Sie gerne und kümmern uns um einen Ofen-Check, falls Sie Fragen zu den Emissionswerten Ihres Ofens bzw. zu den Vorgaben der neuen Verordnung haben.

Welche Öfen müssen ausgetauscht werden? Unser Ofen-Check zur Bundesimmissionsschutzverordnung

Die Bundesimmissionsschutzverordnung bezieht sich auf Öfen, die zwischen 1984 und Ende 1994 errichtet wurden, eine Leistung von mindestens vier Kilowatt aufweisen und deren Feinstaub-Emissionswerte 0,15 Gramm pro Kubikmeter Abgas und 4 Gramm pro Kubikmeter Kohlenmonoxid überschreiten.
Austauschen, nachrüsten oder stilllegen sind die Optionen für alle, die einen älteren Ofen betreiben. Kaminfeger werden

Warum uns Wärmespeicheröfen überzeugen

Warum uns Wärmespeicheröfen überzeugen? Als Ofenbau-Fachbetrieb mit langer Erfahrung kennen wir die Eigenschaften aller Ofentypen und Ofenmarken ganz genau. Bei Wärmespeicheröfen schätzen wir den Mix aus lang anhaltender Wärme bei geringem Holzverbrauch.
Wir führen die heiztechnisch hervorragenden Wärmespeicheröfen der norwegischen Firma Nordpeis und der bayerischen Firma BRULA. Sowohl der Ofen Salzburg C von Nordpeis wie auch die Grundöfen City Grundi Mini und City Grundi Maxi von BRULA punkten mit einer moderaten Wärmeabgabe mit lang anhaltender Wirkungsdauer und reduziertem Holzverbrauch. Ihr schlichtes und modernes Design entspricht der innovativen Bauweise.

Wir beraten Sie natürlich auch gerne zu allen weiteren Fragen rund um Kachel- und Kaminöfen. Besuchen Sie uns in unseren Geschäftsräumen in Sexau bei Freiburg.

Mehr als ein Kaminofen – moderne Wärmespeicherofen

Wie traditionelle Kaminöfen bieten Wärmespeicheröfen rasch Wärme. Was sie aber von herkömmlichen Kaminöfen grundlegend unterscheidet, ist ihr langes Kanalsystem: Darin wird die Wärme absorbiert und die Rauchgase können zirkulieren, bevor sie in den Schornstein abziehen.

Beim Nordpeis-Ofen Salzburg C sind die Zirkulationskanäle mit einem speziellen Material ausgekleidet, das die Wärme der Gase aufnimmt und als gemäßigte Wärme über einen langen Zeitraum abgibt. Eine über zwanzig Stunden gleichmäßig gehaltene Temperatur bei nur vier bis

Ofenbau – vielseitiges Handwerk mit Zukunft

Vorab ein Wort in eigener Sache: Wir suchen eine/n OFENBAU-MEISTER/IN mit Lust auf eigenverantwortliches Arbeiten und gute Bezahlung in einem entspannten Team.
Weitere Informationen finden sie hier.

Ofenbau ist ein Handwerk mit Zukunft: Entwicklungsmöglichkeiten, Beschäftigungssicherheit und Verdienstaussichten sind hervorragend. Und natürlich auch mit Vergangenheit, bedingt durch seine lange Geschichte. Wen kann der Beruf des Ofen- und Luftheizungsbauers/-In, so die korrekte Bezeichnung, heute hinter dem Ofen hervorlocken? Wer die Kombination aus handwerklichem Tun, technischem Wissen, gestalterischem Know how und einem sicheren Arbeitsplatz reizvoll findet, wird in der Ofenbau-Branche fündig.

Ofenbau – altes Handwerk, zeitgemäße Technik, modernes Design

Wir Ofenbauer beschäftigen uns, vereinfacht gesagt, mit einem menschlichen Grundbedürfnis: der Wärme. In unseren Breitengraden sicherten offenes Feuer und Wärme durch Öfen schon unseren Vorfahren das Überleben. Der Weg von den einfachen Feuerstellen der Jungsteinzeit über Kanonen- und Kachelöfen bis zu modernen Kombiöfen erstreckt sich über Tausende von Jahren. Doch im Bedürfnis nach Wärme unterscheiden wir uns kaum von unseren Ahnen.

Auch heute ist der Schutz vor Kälte ein wichtiges Thema. Moderne Öfen als Wärmespender bieten zeitgemäße Wärme. Ein Ofenbauer oder eine Ofenbauerin setzt die Wärmelehre praktisch um. Wir bringen die Vorstellungen unserer Kunden, die technischen

Die Frist für Öfen bis Baujahr 1994 läuft – jetzt ist die beste Zeit für einen Ofen-Austausch

Öfen mit einem Baujahr bis 1994 müssen bis spätestens 31. Dezember 2020 ausgetauscht oder saniert werden, so schreibt es das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vor. Betroffene Ofenbesitzer sollten den Austausch nicht auf die lange Bank schieben: Jetzt ist der ideale Moment für einen Ofen-Austausch, bevor die im Handwerk üblichen Lieferzeiten dem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung machen. Wir beraten Sie gerne, falls Sie Fragen zu den Emissionswerten Ihres Ofens bzw. zu den Vorgaben der neuen Verordnung haben.

Im Notfall mit dem Kaminfeger sprechen

Welche Öfen sind betroffen? Das Bundes-Immissionsschutzgesetz zieht Öfen aus dem Verkehr, die zwischen 1984 und Ende 1994 errichtet wurden, eine Leistung von mindestens vier Kilowatt aufweisen und deren Feinstaub-Emissionswerte 0,15 Gramm pro Kubikmeter Abgas und 4 Gramm pro Kubikmeter Kohlenmonoxid überschreiten.
Ausgenommen sind offene Kamine, handwerklich erstellte, also gemauerte Grundöfen und Kochherde sowie historische Kaminöfen, die bis 1950 errichtet und nie versetzt wurden.
Kaminfeger sind verpflichtet, das Bundes-Immissionsschutzgesetz umzusetzen und müssen der Auflage, Öfen mit Grenzwert-Überschreitung dem Umweltamt zu melden, gewissenhaft nachgehen. Vermeiden Sie das Risiko einer Verwarnung bzw. eines hohen Bußgeldes, indem Sie sich früh genug um einen Ofen-Austausch kümmern. Ist abzusehen, dass der Austausch bis zum Stichtag nicht umzusetzen

Speicheröfen – EIN Ofensystem, VIELE Vorteile

Speicheröfen (auch Grundöfen) vereinen viele Vorteile: lang anhaltende und gesunde Wärmeabgabe, eine erstklassige Eignung für moderne Häuser mit geringem Energiebedarf, komfortable Bedienbarkeit und große Sichtfenster für den Blick auf das Spiel der Flammen.
Mit ihrer langanhaltenden Strahlungswärme bieten das Prinzip von Speicheröfen ähnliche Vorteile wie das Kachelofensystem. Außerdem punkten sie mit einem vernünftigen Budgetrahmen. Wir informieren Sie gerne konkret zum Speicher- oder Grundofen-Prinzip und zu den verschiedenen Ofen-Typen samt technischen Details und Design. Besuchen Sie uns unverbindlich in unserer modernen Ofen-Ausstellung in Sexau bei Freiburg oder vereinbaren Sie einen Termin für eine ausführliche Beratung.

Womit Speicheröfen überzeugen

Die Strahlungswärme von Speicheröfen ist ein gesunder Genuss: Schamottesteine nehmen die Hitze des Feuers auf und geben sie über einen langen Zeitraum in den Raum ab. Erwärmt wird also nicht die zirkulierende Luft, die Wärme trifft vielmehr in Form von Strahlungswärme auf alles, was sich im Raum befindet. Wie beim Kachelofensystem ist die Kombination aus langanhaltender, gesunder, ausgewogener Strahlungswärme und geringem Holzverbrauch ein starkes Argument.
In punkto Design zeigen sich Speicheröfen vielseitig: Elegant verputzt oder mit Keramik oder Natursteinen verkleidet setzen sie in jedem Wohnumfeld beeindruckende Akzente. Während für größere Kaminspeicheranlagen Kosten ab 10 000 Euro einkalkuliert

Nach oben