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Aktuelles2023-01-14T11:54:32+00:00

Aktuelles von uns & Wissen rund um den Ofen

Heizen mit Holz – tragende Säule im Wärmesektor

Wie sieht die Zukunft im Wärmesektor aus, wie können wir nachhaltig und bezahlbar heizen? Ein Thema, das aktuell aber aufgrund der Energiekrise mehr denn je die Gemüter bewegt. Denn Heizen ist in unseren Breitengraden unverzichtbar: Alle müssen auf die eine oder andere Art heizen. Heimisches Holz als nachhaltiger Energieträger Die Standpunkte über nachhaltige Wärmeversorgungssysteme gehen auseinander. Einigkeit besteht insofern, dass ein Zusammenspiel verschiedener Energien Sinn macht. Dazu gehört Holz als nachhaltige Wärmequelle. Seitens der Ofenbranche muss sich die Politik fragen lassen, warum sie – gerade angesichts des drohenden Versorgungsmangels im Wärmesektor – den heimischen Energieträger Holz nicht als wesentlichen Teil der Lösung betrachtet. Weder kann die Wärmewende ohne die Nutzung des nahezu CO₂-neutralen Brennstoffes Holz gelingen noch können so die Klimaschutzziele je erreicht werden. Handwerk, Industrie und Politik müssen sich für das Heizen mit Holz einsetzen. Grundsätzlich sind Technologie-Offenheit und eine objektive Betrachtung der Situation angesagt, um diese Zeiten und die Zukunft zu meistern. Technische Innovationen sind immens wichtig, um Feinstaub-Immissionen weiterhin zu reduzieren und Wärmesysteme im Hybridverbund voranzubringen. Im Ofen-Handwerk gelten Holzheizungen vor allem in der Kombination mit Luft/Wasser-Wärmepumpen, Photovoltaik und Stromspeicher als eine sinnvolle und nachhaltige Investition in die Zukunft. Die Industrie hat ihre Hausaufgaben gemacht, indem sie in Forschung und Entwicklung investiert und innovative Produkte geschaffen hat: Dem Handwerk bereitet das den Boden für die fachgerechte Umsetzung der gesunden und nachhaltigen Wohlfühlwärme. Es hakt an der Politik: Wir sehen sie in der Pflicht,

23. November 2022|

Ofen-Begriffe von B bis W

Ofen-Begriffe wie Brennwert, Drosselklappe, Schamotte oder Wärmetauscher sind zwar geläufig, aber was genau steckt dahinter? Ein Ofen-Lexikon von A bis Z würde hier natürlich den Rahmen sprengen, deshalb beschränken wir uns in diesem Rahmen auf einige wichtige Ofen-Begriffe. Im Gespräch mit unseren Kunden ergibt sich immer die Gelegenheit zu erklären, welchen Zweck die einzelnen Teile eines Ofens erfüllen. Fachwissen auf den Punkt gebracht – wichtige Ofen-Begriffe Brennwert: Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei der vollständigen Verbrennung eines Kubikmeters Gas (Normzustand) oder Kilogramms Heizöl frei wird, wenn das bei der Verbrennung entstandene Wasser flüssig vorliegt. Der Brennwert wird in der Einheit kWh/m3 angegeben und inKurzform auch als Brennwert HS genannt. Brennraum: Im Brennraum findet im Kachelofen die Verbrennung statt. Brennräume können unterschiedlich ausgeführt sein: Grundöfen haben einen aus Schamotte (siehe unten) gemauerten Brennraum, dessen Größe sich nach der Brennstoffmenge richtet. Der Brennraum von industriell vorgefertigten Einsätzen (Kamineinsatz, Holzbrandeinsatz usw.) kann auch aus Stahlblech oder Grauguss bestehen und mit Schamotte ausgekleidet sein. Drosselklappe: Eine Metallklappe im Rauchgas-Verbindungsstück. Sie verändert den Querschnitt des Abgaskanals; mit dem Einstellen der Drosselklappe kann der Strömungswiderstand der Ofenanlage verändert und dadurch die Zugverhältnisse im Schornstein optimiert werden. Emissionen: Der Sammelbegriff für umweltbelastende Schadstoffe. In der Ofenbranche werden Emissionen durch ständige Weiterentwicklung immer stärker reduziert. Im Fokus stehen vor allem die Stickoxid-Emissionen und der Feinstaub-Ausstoß. Grundofen: Das herkömmliche Kachelofensystem, für das lange Nachlegeintervalle von bis zu 12 Stunden und länger charakteristisch sind,

24. Oktober 2022|

Holzöfen und Brennholz

Brennholz ist derzeit ein stark nachgefragtes Gut. Heute steht in etwa jedem vierten Haushalt in Deutschland ein mit Holz befeuertes Festbrennstoffgerät, oder schlichter ausgedrückt: ein Holzofen. Infolge der aktuellen Energie-Preisexplosion werden Holzöfen derzeit nicht mehr nur für eine gemütliche Atmosphäre angeschafft. Feuer wird als unabhängige Wärmequelle genutzt, was auch die Nachfrage nach Brennholz stark ansteigen lässt. Gründe genug, um einen Blick auf Brennholz zu werfen. Worauf sollten Brennholz-Käufer achten? Holzöfen mit dem richtigen Brennholz füttern Holzöfen arbeiten dann optimal, wenn das als Brennstoff verwendete Holz die erforderlichen Merkmale aufweist Restfeuchte und Lagerung sowie die passende Holzart spielen hier die Hauptrolle. Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen oder Pelletöfen benötigen für das Erreichen des maximalen Heizwertes Brennholz, das die Anforderungen für die Langlebigkeit der Anlage, das Budget und die Umwelt erfüllt. Restfeuchte und Lagerung: Eine Restfeuchte von 20 % ist das Maximum und kann mit einem Feuchtigkeitsmesser bestimmt werden. Ideal ist Holz, das etwa zwei Jahre trocken gelagert wurde. Behandeltes Holz ist tabu, denn die Chemikalien werden bei der Verbrennung freigesetzt. Auch Abfall-Holz mit Farben, Lacken oder Leim, Haushaltsabfälle wie Kartons oder Baustellenmüll gehören nicht in einen Holzofen. Bei der Lagerung sollten Ofenbesitzer auf einen gut belüfteten und trockenen Ort achten. Holzart: Holz wird nach Volumen verkauft und nicht nach Gewicht. Da Harthölzer dichter und bezogen auf das Volumen schwerer sind, enthält ein Raummeter Hartholz (z. B. Buche, Eiche oder Kastanie) bis zu 20 % mehr Energie als die gleiche Menge

26. September 2022|
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