Holzöfen als Alternative – und wie knapp wird Brennholz?

Holzöfen und Brennholz sind derzeit in aller Munde: Durch die Energiepreisexplosion infolge des Ukraine-Kriegs sind Holzöfen mit Heizwert – Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen oder Pelletöfen – als Alternative zu Brennstoffen wie Gas und Öl enorm gefragt. Während Umweltschützer vor Jahren noch kritisierten, dass die Luftverschmutzung durch Kaminöfen zu hoch sei, gilt das Verbrennen von Holz heute allgemein als klimaneutral, denn die Freisetzung von CO2 geht nicht über die Menge hinaus, die der Baum im Lauf seiner Lebensjahre selbst aufgenommen hat.
Dazu kommt, dass die technischen und gesetzlichen Anforderungen an moderne Öfen die Einhaltung der Auflagen in Punkto Klimaschutz zwingend sicherstellen. Fakt ist, dass die Feinstaub-Emissionen in modernen Heizanlagen in Kombination mit der richtigen Heiztechnik nachweislich gering sind.
Aber ohne Brennholz heizen auch die technisch modernsten Holzöfen nicht. Und das ist ebenfalls zum knappen Gut geworden. Dabei ist nicht Holz an und für sich knapp, sondern getrocknetes Holz: Der Prozess des Trocknens an der Luft beansprucht etwa zwei Jahre, zudem viel Platz. Brennholzhändler versuchen mit der rasant angestiegenen Nachfrage nach Brennholz umzugehen, indem sie den Vorgang des Trocknens ihrer Holz-Vorräte mit Luftgebläse beschleunigen.

Holzöfen brauchen das „richtige“ Holz

Unabhängig davon sollten sich Ofenbesitzer mit den grundlegenden Fakten zum Brennstoff Holz auskennen. Für jeden Ofen-Typ gilt, behandeltes Holz, dessen Chemikalien bei der Verbrennung freigesetzt werden, zu vermeiden. Holzabfall mit Farben, Lacken oder Leim sowie Haushaltsabfälle wie Kartons oder Baustellenmüll gehören nicht in einen Holzofen.
Eine weitere wichtige Rolle spielt die Restfeuchte des Holzes. Eine Restfeuchte von 20 % ist das Maximum und kann mit einem Feuchtigkeitsmesser bestimmt werden. Ideal ist Holz, das etwa, siehe oben, zwei Jahre trocken gelagert wurde.
Womit wir wieder bei unserem Eingangsthema wären: Ofenbesitzer und Ofenkäufer können derzeit nicht davon ausgehen, so leicht an Brennholz zu kommen wie gewohnt.

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