alt. Heizkonzepte

Das Zeitalter der fossilen Brennstoffe, die noch Mitte des letzten Jahrhunderts als unbegrenzt verfügbar erschienen, neigt sich dem Ende zu. Darauf hat der Gesetzgeber reagiert: Seit Anfang 2010 müssen bei einem Heizanlagen-Austausch in Wohngebäuden 10% der Wärme mit erneuerbaren Energien erzeugt werden. Für Neubauten gilt dasselbe: Auch hier fordert der Gesetzgeber die Nutzung regenerativer Energien neben herkömmlichen Energiequellen.

Daraus entsteht die Notwendigkeit, verschiedene Heizsysteme sinnvoll zu vernetzen.

Gerne stellen wir Ihnen interessante Konzepte vor, wie Sie regenerative Energiequellen in Ihr Heizsystem einbinden können, um auf diese Weise nicht mehr vom Heizen mit Öl oder Gas abhängig zu sein und langfristig deutlich weniger Heizkosten zu haben. (Die Kilowattstunde des Holzfeuers ist halb so teuer wie die Kilowattstunde von Öl oder Gas!)

Als ersten Schritt bewerten wir Ihr Wohngebäude unter energetischen Gesichtspunkten und entwickeln daraus ein Energiekonzept, das speziell auf Ihren Bedarf und Ihre Wünsche zugeschnitten ist.

So könnte es aussehen:

Wenn eine fest eingebaute Feuerstelle, etwa ein Kachelofen, mehr als 25% des Wohnraumes beheizt, erfüllt sie den vom Gesetzgeber geforderten „regenerativen Anteil“. Es gibt nun die Möglichkeit, den Kachelofen – oder auch den Kamin oder Herd – als Wärmeerzeuger fürs ganze Haus und auch für das Warmwasser zu nutzen. Die Heizgase, die bei der Verbrennung von Holz entstehen, strömen nach dem Brennraum durch wassergekühlte, metallische Rohre, den Wärmetauscher. Dadurch wird Wasser erwärmt, das in einem Pufferspeicher gesammelt wird. Dieses Wasser erwärmt bei Bedarf, Heizkörper, Fußboden- oder Wandheizungen. Im Pufferspeicher wird aber gleichzeitig auch die Wärme gespeichert, die durch Sonnenkollektoren erzeugt wurde – oder durch eine Wärmepumpe, die vielleicht in Ihrem Garten steht.

Durch diese Kesseltechnik können verschiedenste Wärmeerzeuger je nach Bedarf genutzt werden. Wir erstellen Ihnen ein Jahreszeiten-Konzept. Im Frühling, bei durchschnittlich etwa 12 Grad Außentemperatur, wird die Wärme durch Brennholz noch stark gefragt sein – Solarenergie je nach Intensität der Sonneneinstrahlung, Öl/ Gas wird fast überflüssig sein. Im Sommer, bei einem Temperaturmittel von etwa 17 Grad, wird die Holzfeueranlage überflüssig, durch die Sonnenkollektoren wird die meiste Energie eingespeist, Öl/ Gas ist überflüssig. Im Herbst, bei etwa 6 Grad durchschnittlicher Außentemperatur, wird das Brennholz wieder zum wichtigsten Baustein Ihrer Heizanlage, eventuell noch Solarenergie, wenig Öl/ Gas. Im Winter, bei durchschnittlich etwa 2 Grad Außentemperatur, ist der Bedarf an Brennholz am höchsten, Solarenergie je nach Sonnentagen, hier muss je nach Wärmeisolierung des Hauses mehr oder weniger auf die fossilen Energiequellen Öl und Gas zurückgegriffen werden.

Sie sehen, Ihr persönliches Heizungsmanagement von Ofen Krauss ist exakt auf Ihr Haus und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Durch eine vollelektronische Steuerzentrale können Sie genau auf den Energieträger zurückgreifen, der derzeit am sinnvollsten, sprich: am preisgünstigsten ist. Über eine Temperaturanzeige ist genau geregelt, ab welcher Temperatur etwa die Wärmepumpe zugeschaltet werden soll. Durch die sinnvolle Vernetzung von regenerativen und nicht regenerativen Energiequellen und durch die fachmännische Bedienung der Steuerzentrale werden Sie über ein optimales, kostengünstiges Heizmanagement verfügen.

Wir erarbeiten ein speziell auf Sie zugeschnittenes Heizkonzept, setzen es mit Hilfe unserer Partner um und begleiten Sie selbstverständlich bei der Bedienung und Wartung der Anlage.

Werfen Sie einen Blick auf unsere Referenzen!