Holzfeuerungen als regenerative Wärmeerzeuger

Moderne Holzfeuerungen erfüllen alle gesetzlichen Emissions-Vorschriften. Damit gehören sie zu den regenerativen Wärmeerzeugern und tragen dazu bei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Die Vorgabe der Bundes-Immissionsverordnung, alte Öfen, die zwischen 1984 und Ende 1994 errichtet wurden, zum Jahresende auszutauschen bzw. stillzulegen, macht im Interesse des Klimaschutzes Sinn.
Denken Sie an einen neuen, modernen Ofen? Wir beraten Sie gerne zu allen Möglichkeiten rund um neue und alte Holzfeuerungen, die eventuell unter die Vorgaben der Bundes-Immissionsverordnung fallen. Besuchen Sie uns in unserer großen Ofenausstellung in Sexau bei Freiburg.

Warum sich moderne Holzfeuerungen lohnen

Sauber heizen mit Holzfeuerungen? Ein moderner Ofen mit einem Heizsystem nach dem neuesten Stand der Technik vereint mehrere Vorteile:

  • Er ist ressourcenschonend und verfügt damit über eine Qualität, die für viele Menschen heute bei einer Neuanschaffung eine tragende Rolle spielt
  • Er ist gesetzeskonform
  • Er kann beim Kauf auf den individuellen Bedarf optimal abgestimmt werden
  • Er bietet hochwertiges Design in großer Bandbreite

Für Verbraucher sind diese Fakten wichtig. Wer sich einen Ofen anschafft, investiert in seinem Wohnbereich in mehr als ‘nur’ einem Möbelkauf. Nachhaltige und gesunde Wärmeerzeugung durch Holzfeuerungen sind eine Investition in die Zukunft. Moderne Kachelöfen, Heizkamine oder Kaminöfen funktionieren dank einer enorm verbesserten Verbrennungsqualität effizient. Dadurch erreichen sie höhere Wirkungsgrade, optimale Brennstoffnutzung und geringere Emissionen.
Laut der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK) stoßen heutige Holzfeuerungen etwas 80 Prozent weniger Staub aus als noch vor 40 Jahren. Das Umweltbundesamt (UBA) berechnete Anfang 2018 die Gesamtemissionen von Holzfeuerungen neu und bestätigte, dass diese sehr viel sauberer heizen, als bis dahin angenommen wurde. Gute Nachrichten für moderne Holzfeuerungen!

Schauen Sie sich einfach mal bei uns um. Auf Wunsch beraten wir Sie zu allen Aspekten rund um Kachel- und Kaminöfen – handwerklich, technisch, ästhetisch, rechtlich. Vereinbaren Sie einen Termin oder schauen Sie sich unverbindlich in unserer Ausstellung in Sexau bei Freiburg, Emmendingen und Waldkirch um.


Ein Ofen-Austausch JETZT spart Zeit und Geld – Schonfrist endet 2020

Für alte Öfen läuft die Schonfrist ab: Jetzt ist der ideale Moment für einen Ofen-Austausch, bevor ab dem Spätsommer Wartezeit und Preise anziehen. Ende 2020 endet die Frist für alle Holzöfen, die bis 1995 aufgestellt wurden und deren Schadtstoffausstoß fixe Grenzwerte übersteigt. So schreibt es die Bundes-Immissionsverordnung vor. Stichtag ist der 31. Dezember 2020.

Ofenbesitzer mit einem alten Modell sind gut beraten, den eventuellen Ofen-Austausch jetzt, im Frühjahr und in den ersten Sommerwochen, in Angriff zu nehmen. Noch sind Wartezeiten und Kostenvoranschläge moderat. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten, falls Ihr Ofen unter die Vorgaben der Bundes-Immissionsverordnung fällt.

Ofen-Austausch oder Sanierung? Wir prüfen und beraten

Betroffen sind alle Öfen, die zwischen 1984 und Ende 1994 errichtet wurden, eine Leistung von mindestens vier Kilowatt aufweisen und deren Feinstaub-Emissionswerte 0,15 Gramm pro Kubikmeter Abgas und 4 Gramm pro Kubikmeter Kohlenmonoxid überschreiten. Ausgenommen sind offene Kamine, handwerklich erstellte Grundöfen und Kochherde. Auch historische Kaminöfen, die bis 1950 errichtet und nie versetzt wurden, sind nicht betroffen.

Ofenbesitzer sollten also zunächst auf das Alter bzw. auf den Zeitpunkt der Errichtung ihres Ofens schauen. Ein erster Hinweis kann das Typenschild auf der Anlage mit der Altersangabe des Ofens geben. Fehlt dieser Hinweis, können Messdaten des Schornsteinfegers oder eine Bescheinigung des Herstellers den erforderlichen Nachweis liefern, dass der Ofen die Schadstoffgrenzen nicht überschreitet.

Dann stellt sich die Frage: austauschen oder nachrüsten? Eine Nachrüstung gegen Feinstaub ist mit Partikelfilter möglich, allerdings nicht gegen zu hohe Kohlenmonoxidwerte. In der Regel ist eine Ofen-Nachrüstung teurer als der Kauf und die Installation einer modernen und effizienteren Anlage mit niedrigerem Brennstoff-Verbrauch. Die Kosten für Messung, Kauf und Einbau eines Partikelfilters belaufen sich laut dem Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden Württemberg auf etwa 2000 Euro.

Gerne informieren wir Sie zu allen Details der Bundes-Immissionsverordnung. Kommen Sie vorbei und schlendern Sie durch unsere moderne Ofenausstellung. Auf Wunsch beraten wir Sie zu allen Aspekten von Kachel- und Kaminöfen. Vereinbaren Sie einen Termin oder schauen Sie sich unverbindlich in unserer Ausstellung in Sexau bei Freiburg, Emmendingen und Waldkirch um.


Ofenheizung ja oder nein? Fakten zum Heizen mit Holz

Wie sieht ökologisches Heizen aus, welcher Brennstoff ist am ehesten CO2-neutral? Während zur Klimaschädlichkeit von Ölheizungen inzwischen weitgehend Einigkeit herrscht, wird die Nachhaltigkeit von Öfen bzw. des Heizens mit Holz häufig hinterfragt. Ein Thema, das wir als Ofenbauer gerne aufgreifen. Denn wir können mit klimatechnisch überzeugenden Argumenten zu unseren Produkten, den Öfen, und dem Heizen mit Holz punkten.

Nachhaltig heizen mit Öfen? Ein Fakten-Check

Fakten zu den häufigsten Fragen und Kritikpunkten bezüglich Öfen und Holzheizungen:

Ist das Heizen mit Holz CO2-neutral? Das Heizen mit Holz ist nicht zu 100 % CO2-neutral, denn Holz muss gefällt und abtransportiert werden – durch die dabei eingesetzten Maschinen und Fahrzeuge entsteht CO2. Im Vergleich zum Heizen mit Öl, Gas oder Strom (Wärmepumpen) übertreffen aber zum Beispiel Holzpellets mit einer CO2-Bilanz von 0,04 kg pro Kilowattstunde alle anderen Heizarten in Sachen Sauberkeit und Klimaschutz.

Sollte Holz nicht besser für Möbel oder Häuser verwendet werden, statt es zu verbrennen? Zwar binden Holzmöbel oder Holzhäuser das CO2 eine lange Zeit. Dazu braucht es aber geeignetes Holz. Was dabei abfällt – Sägeabschnitte, dünne Äste und Späne – nutzen wir zum Heizen. Ein Holzhaus kann mit den beim Bau anfallenden Holzresten über siebzig Jahre klimaneutral geheizt werden.

Was ist mit dem Feinstaub durch Holzöfen? Die Schonfrist für alte Öfen mit hohem Feinstaub-Ausstoß endet in diesem Jahr. Moderne Holzöfen weisen geringere Feinstaub-Emissionen auf als beispielsweise abbrennende Kerzen. Übrigens reduziert richtig gehandhabtes Einheizen die Feinstaubemissionen erheblich. Fragen Sie uns, wir beraten Sie!
– Verheizen wir unsere Wälder? Der Begriff Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft und ist Programm: Entnommene Bäume werden ersetzt, denn die Waldflächen sollen wachsen, nicht abnehmen. Durch Sturmholz und Borkenkäferbefall steht bei uns viel Brennholz zur Verfügung, ein Import entfällt.

Sind Kachelöfen nicht ein unnötiger Luxus? Ein Kachelofen ist heiztechnisch besonders effizient. Die lang anhaltende und gesunde Strahlungswärme ist ein starkes Argument. Auch wird die Wärme genau dort produziert, wo sie gebraucht wird, so dass Transaktionsverluste der Wärmeenergie wie bei Heizkesseln im Keller wegfallen. Im Unterschied zu einem Pool oder einer Sauna ist ein Kachelofen ein Grundbedürfnis.

Gerne informieren wir Sie auch persönlich zu diesem aktuellen Thema. Besuchen Sie uns in unserer modernen Ofenausstellung in Sexau, zwischen Freiburg und Emmendingen. Schauen Sie sich in aller Ruhe um oder vereinbaren Sie einen Beratungs-Termin mit uns.