Ofenheizung ja oder nein? Fakten zum Heizen mit Holz

Wie sieht ökologisches Heizen aus, welcher Brennstoff ist am ehesten CO2-neutral? Während zur Klimaschädlichkeit von Ölheizungen inzwischen weitgehend Einigkeit herrscht, wird die Nachhaltigkeit von Öfen bzw. des Heizens mit Holz häufig hinterfragt. Ein Thema, das wir als Ofenbauer gerne aufgreifen. Denn wir können mit klimatechnisch überzeugenden Argumenten zu unseren Produkten, den Öfen, und dem Heizen mit Holz punkten.

Nachhaltig heizen mit Öfen? Ein Fakten-Check

Fakten zu den häufigsten Fragen und Kritikpunkten bezüglich Öfen und Holzheizungen:

Ist das Heizen mit Holz CO2-neutral? Das Heizen mit Holz ist nicht zu 100 % CO2-neutral, denn Holz muss gefällt und abtransportiert werden – durch die dabei eingesetzten Maschinen und Fahrzeuge entsteht CO2. Im Vergleich zum Heizen mit Öl, Gas oder Strom (Wärmepumpen) übertreffen aber zum Beispiel Holzpellets mit einer CO2-Bilanz von 0,04 kg pro Kilowattstunde alle anderen Heizarten in Sachen Sauberkeit und Klimaschutz.

Sollte Holz nicht besser für Möbel oder Häuser verwendet werden, statt es zu verbrennen? Zwar binden Holzmöbel oder Holzhäuser das CO2 eine lange Zeit. Dazu braucht es aber geeignetes Holz. Was dabei abfällt – Sägeabschnitte, dünne Äste und Späne – nutzen wir zum Heizen. Ein Holzhaus kann mit den beim Bau anfallenden Holzresten über siebzig Jahre klimaneutral geheizt werden.

Was ist mit dem Feinstaub durch Holzöfen? Die Schonfrist für alte Öfen mit hohem Feinstaub-Ausstoß endet in diesem Jahr. Moderne Holzöfen weisen geringere Feinstaub-Emissionen auf als beispielsweise abbrennende Kerzen. Übrigens reduziert richtig gehandhabtes Einheizen die Feinstaubemissionen erheblich. Fragen Sie uns, wir beraten Sie!
– Verheizen wir unsere Wälder? Der Begriff Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft und ist Programm: Entnommene Bäume werden ersetzt, denn die Waldflächen sollen wachsen, nicht abnehmen. Durch Sturmholz und Borkenkäferbefall steht bei uns viel Brennholz zur Verfügung, ein Import entfällt.

Sind Kachelöfen nicht ein unnötiger Luxus? Ein Kachelofen ist heiztechnisch besonders effizient. Die lang anhaltende und gesunde Strahlungswärme ist ein starkes Argument. Auch wird die Wärme genau dort produziert, wo sie gebraucht wird, so dass Transaktionsverluste der Wärmeenergie wie bei Heizkesseln im Keller wegfallen. Im Unterschied zu einem Pool oder einer Sauna ist ein Kachelofen ein Grundbedürfnis.

Gerne informieren wir Sie auch persönlich zu diesem aktuellen Thema. Besuchen Sie uns in unserer modernen Ofenausstellung in Sexau, zwischen Freiburg und Emmendingen. Schauen Sie sich in aller Ruhe um oder vereinbaren Sie einen Beratungs-Termin mit uns.


Der Kamin – Ofenvariante mit Potential

Ofen oder Kamin? Wodurch unterscheidet sich ein Heizkamin von einem Kaminofen? Schon die Griechen und Römer verbanden mit ihrer Feuerstelle, dem kaminos bzw. caminus, Wärme und Licht, Schutz und Behaglichkeit.
Heute verstehen wir unter einem Kamin eine Feuerstätte, die direkt in die Wand eingelassen ist. Dadurch unterscheidet sich ein Kamin grundlegend von einem Kaminofen: Dieser steht eigenständig im Raum und ist über ein Ofenrohr an den Schornstein angeschlossen.
Eine fest mit dem Gebäude verbundene Feuerstätte bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten. Wir unterscheiden vier Kaminsysteme: der offene Kamin, der Heizkamin, der Warmluftkamin und der Speicherkamin. Gerne versorgen wir Sie auch persönlich mit weiteren Informationen zum Thema Kamin. Besuchen Sie uns in unserer modernen Ofen-Ausstellung in Sexau bei Freiburg und Emmendingen.

Welcher Typ Kamin passt zu Ihnen und Ihrem Wohnraum?

Die älteste Variante unter den Kaminen ist der offene Kamin. Das offene Feuer im Hausinneren ist etwas Besonderes, aber einen hohen Holzverbrauch bei sehr niedriger Wärmeleistung wollen sich heute wenige leisten. Außerdem entzieht ein offener Kamin dem Wohnraum über die große Feueröffnung viel Sauerstoff, der über den Schornstein ungenutzt nach draußen entweicht.
Der Heizkamin ist eine Weiterentwicklung des offenen Kamins. Er verfügt über einen Heizeinsatz aus Gusseisen oder Stahl und über eine große Glasscheibe. So verbindet er den Genuss am sichtbaren Feuer mit einer guten Heizleistung.
Der Warmluftkamin steigert die Heizleistung des Heizkamins, indem er eine hohe Warmluftleistung auf kleinster Grundfläche erzeugt. Das funktioniert mit einem metallischen Wärmetauscher, der die hohen Heizgastemperaturen abbaut und in Warmluft umsetzt.
Noch höher ist der Wärme-Wirkungsgrad beim Speicherkamin. Auch er bietet den Blick aufs Feuer. Der Speicherkamin führt die noch im Heizgas steckende Energie durch eine Speichermasse und sorgt damit für lang anhaltende Strahlungswärme wie bei einem Kachelofen.

Besuchen Sie unsere Ofenausstellung in Sexau. Schauen Sie sich in aller Ruhe um. Auf Wunsch beraten wir Sie gerne und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!


Ofenbau seit über 300 Jahren – unsere Geschichte

Die Geschichte von Ofenbau Krauss spricht Bände: Was so lange währt, ist einfach gut. Seit über 300 Jahren existiert der Betrieb Ofenbau Krauss – und ist damit das älteste Ofenbau-Unternehmen in der Region.

Es wäre spannend, den Unternehmensgründer Johann Peter Krauss und seine Nachfolger durch unsere Ofen-Ausstellung und Werkstatt zu führen. Trotz Fortschritt und Weiterentwicklung in der Ofentechnik und den verwendeten Materialien gäbe es doch eine gemeinsame Basis in Bezug auf ofenbauliche Grundtechniken. Moderne Heizanlagen mit Wärmetauscher, Pufferspeicher und Wärmepumpe würden die Ofenbauer der vergangenen Jahrhunderte mit Sicherheit interessieren, der Einsatz regenerativer Energiequellen bestimmt erstaunen und die lang anhaltende Ofenwärme in modernen Wohnräumen begeistern.

Ofenbau Krauss steht für nachhaltige Tradition mit innovativer Moderne

Zwischen dem ersten Standort am Freiburger Schwabentor und der heutigen modernen Ofenbau-Firma in Sexau liegen 300 Jahre kontinuierliche Ofenbau-Handwerkskunst. Betriebsgründer Johann Peter Krauss erwarb 1714 das Zunftrecht in Freiburg und übergab das Geschäft später seinem zehnten Kind, Dominik Krauss, dessen Name die Firma bis heute trägt. Nach Umzügen in die Kirchstrasse 5, nach Gundelfingen und auf das Gelände des Güterbahnhofs in Freiburg ist unser heutiger Standort in Sexau die fünfte Station.

Veränderte Bedingungen erfordern Flexibilität. Das gilt nicht nur für die erwähnten Standortwechsel, sondern auch für die Leitung des Betriebes. Das Familienunternehmen Ofenbau Dominik Krauss wurde in den 1970er Jahren von Wilfried Mühl gekauft und 1992 von seinem langjährigen Mitarbeiter Uwe Brückner übernommen. Seitdem führen wir, Uwe und Renate Brückner, den Betrieb mit Unterstützung von drei erfahrenen Mitarbeitern.

Besuchen Sie unsere Ofenausstellung in Sexau! Ihre Fragen beantworten wir jederzeit gerne. Auf Wunsch beraten wir Sie detailliert und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.