Ofentechnik – wie funktioniert eigentlich ein Kaminofen?

Im Gegensatz zur Vielfalt im Außendesign von Kaminöfen bleibt sich die dahinterliegende Technik weitgehend treu. Wie die Ofentechnik eines Kaminofens aufgebaut ist, zeigen wir Ihnen gerne in unserer modernen Ofenausstellung in Sexau. Bei uns finden Sie Kamin- und Kachelöfen in großer Bandbreite, von puristisch-modern bis klassisch und gemütlich. Gerne informieren wir Sie zu all Ihren Fragen rund um Öfen und Ofeninstallation.

Erstklassige Ofentechnik – aktuelles Design

Je nach Alter und Dämmung eines Gebäudes strömt die vom Ofen benötigte Verbrennungsluft entweder von außen (über eine Rohrleitung) oder – in weniger dichten Gebäuden – aus dem Aufstellraum zu. Im Ofen teilt sich die Luft je nach Einstellung des Verbrennungsluftschiebers in sogenannte Primärluft und Sekundärluft. Die Primärluft strömt durch den Bodenrost in den Feuerraum, die Sekundärluft verteilt sich über Kanäle in Richtung Sichtscheibe. Dabei erwärmt sie sich und tritt oberhalb der Sichtscheibe über Schlitze oder Düsen in den Feuerraum ein.
Die Brennraumauskleidung ermöglicht hohe Temperaturen in Brennraum. Ist der von außen regulierbare Verbrennungsluftschieber richtig eingestellt, führen nun Primärluft und Sekundärluft zusammen mit den Heizgasumlenkungen im oberen Bereich des Brennraumes zu einer sauberen Verbrennung. Die Heizgasumlenkungen sorgen für eine ausreichend lange Verweilzeit der Gase im Feuerraum. Wichtig ist, dass die entstehenden Verbrennungsgase über den Abgasstutzen durch das Rauchrohr in den Schornstein geleitet werden.
Seine Heizfunktion erfüllt der Kaminofen, indem die bodennahe kühle Raumluft in die erwärmten Konvektionsschächte strömt, sich aufheizt, im oberen Bereich des Kaminofens in den Aufstellungsraum tritt und diesen nun erwärmt. Zusätzliche Wärmestrahlung ergibt sich durch die aufgeheizten äußeren Ofenteile sowie durch die Wärmestrahlung, die durch die Sichtscheibe des Feuerraumes austritt. In der Regel hat diese eine deutlich höhere Temperatur.

Noch Fragen? Wir beraten Sie auf Wunsch detailliert und erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot. Besuchen Sie unsere Ofenausstellung in Sexau!


Kein Ofen ohne Schornstein

Ein Schornstein soll die bei der Feuerung entstehenden Rauchgase ins Freie leiten und die zur Befeuerung notwendige Luft anziehen. Da Rauchgase im Wohnbereich lebensbedrohlich sind, muss der Abzug einwandfrei funktionieren. Wird ein Ofen installiert, prüft der Schornsteinfeger, ob alle Voraussetzungen für einen sicheren Rauchgas- und Ruß-Abtransport erfüllt sind.
Massive, klassisch gemauerte Schornsteine sind bei Neubauten heute selten. Bei Schornstein-Sanierungen wird innen ein Edelstahlrohr eingesetzt; bei Neubauten erlaubt der Anschluss an ein Fernwärmenetz die Installation eines Edelstahlschornsteins mit Außenwandkonstruktion. Gerne informieren wir Sie zu allen Fragen rund um das Thema Schornstein, Ofenkauf und Ofeninstallation. Besuchen Sie uns in unseren einladenden Geschäfts- und Ausstellungsräumen in Sexau bei Freiburg.

Welcher Schornstein für welchen Ofen?

Je nach Bauart kann ein Kaminofen zusammen mit anderen Feuerstätten an einen gemeinsamen Schornstein angeschlossen werden oder aber einen eigenen Schornstein benötigen. Zuerst muss der Schornsteinfeger prüfen, ob Schornstein und Ofen zusammen passen. Mehrere Faktoren spielen hier eine Rolle: die Schornsteinhöhe, der Schornsteinquerschnitt und der Schornsteinzug (Förderdruck). In der Regel ist eine Schornsteinhöhe von 4,50 m ausreichend. Bestehende Zweifel an der Eignung des Schornsteins können wir als Ofenbau-Fachbetrieb oder der Schornsteinfeger durch eine Berechnung nach EN 13384-1/2 klären. Unsere Kunden profitieren hier von unserer langjährigen engen Zusammenarbeit mit Schornsteinfegern.
Beim nachträglichen Einbau eines Ofens ist die Installation eines Edelstahlschornsteins an der Außenwand in der Regel am einfachsten und günstigsten. Qualität ist uns auch hier wichtig: Wir von Ofenbau Krauss arbeiten mit den hochwertigen Schornsteinsystemen der Firma KOF und verwenden nur Schornsteine ab T600 (T= Dauertemperatur). Der festgelegte Mindestwert bei der Temperaturklasse der Abgasanlage bezüglich Rußbrandbeständigkeit (Schornstein und Rauchrohr) liegt bei T400.

Schauen Sie sich in Ruhe bei uns in unseren Ausstellungsräumen in Sexau bei Freiburg um. Wir informieren und beraten Sie auf Wunsch unverbindlich und kompetent. Unsere Kunden betreuen wir von der Auswahl des Ofens bis zur Inbetriebnahme zuverlässig und fachkundig.


Ofen-Check im Herbst – Durchblick mit sauberen Ofenscheiben

Ein Ofen-Check im Herbst macht Sinn: Bald geht es richtig los mit den trüb-nassen und kühlen Regentage und wecken bei Kamin- oder Kachelofen-Besitzern Vorfreude auf die wohlige Wärme ihres Kachel- oder Kaminofens. Die perfekte Zeit für einen Ofen-Check – oder für die Anschaffung eines Ofens. Ein Stück Lebensqualität, wie jeder Ofennutzer bestätigt.
Für unseren Ofen-Check beginnen wir mit den Ofenscheiben: Abgesehen vom ästhetischen Plus sauberer Ofenscheiben sind sie auch ein Indikator für einen intakten Ofen oder für die Notwendigkeit einer Ofen-Wartung. Verrußt das hitzebeständige Spezialglas des Kamin- und Kachelofens über die Maßen, sollte man nach den Ursachen suchen: Ein gut ziehender Ofen verursacht kaum Ablagerungen.
Für uns Ofenbauer gehören Spätsommer und Herbst zu den Jahreszeiten, wo wir so richtig loslegen können. Wir begleiten unsere Kunden von der Beratung vor der Ofen-Anschaffung bis zur Abnahme und dem ersten Feuer an Ort und Stelle. Unsere Ofenausstellung in Sexau, bei Freiburg, zwischen Emmendingen und dem Elztal, präsentiert die unterschiedlichsten Kachel- und Kaminöfen.

Ofen-Check mit Tipps für die Pflege von Ofenscheiben

Ablagerungen an der Ofenscheibe können, abgesehen von den bereits erwähnten technischen Ursachen, auch mit der verwendeten Holzart zusammenhängen. Eichenholz zum Beispiel verursacht mit seinen hohen Gerbstoffanteilen ein schnelleres Anlaufen der Ofenscheibe als andere Holzarten. Auch die Verbrennung von Buchen- oder Eschenholz führt oft zu unschönen Verfärbungen.
Normalerweise verschwinden diese Ablagerungen und Verfärbungen an den Ofenscheiben beim Brennvorgang von alleine. Sie können aber auch einfach und rückstandslos mit einem feuchten Tuch oder mit Zeitungspapier entfernt werden. Dazu mit dem zusammengeknüllten und angefeuchteten Papier etwas kalte Asche aus dem Ofen aufnehmen und die Scheiben damit reinigen. Die dabei entstandene Schmierschicht anschließend mit einem zweiten Tuch wieder aufnehmen – schon glänzt die Ofenscheibe und gewährt den Durchblick auf das Spiel der Flammen.

Unser Team von Ofenbau Krauss in Sexau unterstützt Sie gerne bei allen Fragen rund um Kamin- und Kachelöfen. Besuchen Sie unsere moderne Ofenausstellung in Sexau. Gerne beraten wir Sie auch persönlich. In jedem Fall freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und auf Ihren Besuch!